Silberupdate – 16.09.2011

Hier wieder John mit einem neuen Silberupdate. Heute behandelt er die (gemachte) Korrektur, in der sich Silber und Gold aktuell befinden.
Beide Preise sind heute wieder nach oben gekommen – oder besser sie wurden heute wieder etwas nach oben gelassen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, da in diesem sozialistischen, planwirtschaftlichen Umfeld überhaupt nicht gesagt werden kann, was als nächstes passiert.
John zitiert aus einem Artikel von Clive Maund, der davon ausgeht, dass wir in Kürze einen ähnlichen Absturz des Silberpreises erleben müssen, wie Anfang Mai. Dazu muss man wissen, dass Maund im Elliott-Wave-Umfeld zu finden ist.
Dann weist John auf einen sehr interessanten Artikel auf dem FOFOA-Blog hin, der die Geschichte des London-Gold-Pool (LBMA) behandelt. Darin kommt klar heraus, dass die LBMA eine Einrichtung der westlichen Staaten ist, zur Unterdrückung des Goldpreises und zur Unterstützung des Dollars. In dem Artikel ist ein Dokument der LBMA verlinkt, aus dem der Autor unter anderem seine Informationen bezog.
Mit der wichtigste Punkt betrifft Silber, in diesem Dokument auf Seite 4 wird deutlich, dass seit vielen Jahren an der LBMA zehnmal soviel Papiersilber gehandelt, wie Papiergold. Täglich werden 5400 Tonnen Papiergold und 50.000 Tonnen oder 1,6 Milliarden Unzen Papiersilber gehandelt – das entspricht der Produktionsmenge von zwei Jahren!
In den ersten 3 Monaten des Jahres 2011 wurde die gleiche Menge (Papier-) Gold gehandelt, wie in 5000 Jahren gefördert wurde. Diese irrsinnige Menge eliminiert vollständig die Wirkung des Handels mit dem physischem Material. Daher kann man die aktuellen Gold- und Silberpreise vollständig vergessen! Die tatsächlichen Preise müssen sehr, sehr viel höher liegen!
Hier noch eine gaußsche Glockenkurve, die den Goldpreis zeigt, wenn Gold wieder seine Funktion als Freigold übernehmen würde:
Wenn man aus dem obigen Handelsverhältnis von 10:1 und dieser Normalverteilung auf den Silberpreis schließt, dann kommt man auf 5000 Dollar pro Silberunze. Das darf man natürlich nicht so ernst nehmen – denn niemand weiß, ob Gold jemals wieder diese Funktion einnehmen wird… Aber eines kann man überdeutlich sehen – nämlich dass sowohl der Gold-, als auch der Silberpreis mit einer unglaublichen Energie nach unten gedrückt wird und der tatsächliche Goldpreis sehr viel höher liegen muss. Nicht nur doppelt – mindestens 10 mal so hoch! Das gilt im noch größeren Maß für Silber, da das Gold-Silberverhältnis grob falsch ist – aus diesem Grund hat Silber auch das weitaus größere Potential.
Der wichtigste Ausschnitt aus dem Artikel ist der Folgende:
In Freegold, this rising purchasing power of gold against food would have the effect of an inflow of physical gold and a spur on the economy as exports rise due to being cheaper in gold elsewhere. But here’s the catch: the signals are all messed up by the $IMFS! Indonesia is already running a trade surplus. And gold is rising versus food everywhere. It doesn’t matter if you’re producing or consuming more in your country today, gold is still rising. In this way we can know for certain that today’s price of gold is not really the true value of gold (gold priced in goods).
And that’s because the price of gold today still does not reflect the physical flow of gold that would normally be a function of arbitrage, with speculators transporting gold to where its purchasing power is highest. The flow of gold today is still sterilized by the paper gold trade within the LBMA bullion banking system that, by a recent LBMA survey, was around 250 times larger than the flow of new gold from the mines.
That’s a total turnover in the LBMA (sales plus purchases) of 5,400 tonnes every single day. That’s the equivalent of every ounce of gold that has ever been mined in all of history changing hands in just the first three months of 2011. That’s what the LBMA members, themselves, voluntarily reported. And that’s a lot of paper gold that is still sterilizing the economically beneficial price mechanism that physical gold would otherwise be transmitting.
Fazit: wer des Englischen mächtig ist, sollte sich unbedingt den Artikel von FOFOA durchlesen – es lohnt sich wirklich!
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