Mechanik der Goldpreismanipulation

Hier eine Analyse, wie die Mechanik der Goldpreismanipulation in London funktioniert. Die LBMA ist inzwischen auch zu einem dominanten Handelsplatz von Papiergold verkommen. Die Kartell-Banken – wesentliche Mitgliedsunternehmen der LBMA – verkaufen dabei untereinander Lagerscheine auf physisches Gold, das sie selbst nur zu einem Bruchteil in ihren Lagern haben.

Kein Wunder, ist doch die für den Spot-Preis verantwortliche Liste der Market-Making Banken das Who-is-Who des Gold-Kartells: The Bank of Novia Scotia (einer der Haupt-Silbermanipulatoren), Barclays, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan Chase (einer der Haupt-Goldmanipulatoren), Societe Generale und UBS.

Kein Wunder, dass die LBMA sowohl Unallocated Accounts ( where specific bars are not set aside and the customer has a general entitlement to the metal ) als auch Allocated Accounts ( customer requires metal to be physically segregated and needs a detailed list of weights and assays ) anbietet. Es werden täglich mehr als 20 Millionen Unzen Gold in London gehandelt. Das sind mehr als 620 metrische Tonnen des gelben Metalls. Wenn man bedenkt, dass pro Jahr auf der Angebotsseite 120 Millionen Unzen Gold umgeschlagen werden, dann werden unter der Annahme, dass 100 Prozent allen physischen Goldes angebotsseitig an der LBMA gehandelt werden, dort lediglich 2 Prozent physische Geschäfte abgewickelt. Der Rest – d.h. 98 % – umfasst den Transfer von Papier-Gold.

Wie funktioniert nun das 98 % – Geschäft zwischen den Gold-Kartellbanken: Zuerst einmal dürfte einsichtig sein, dass Parteien, die 98 % des täglichen Volumens zu den beiden Fixing-Punkten der LBMA abwickeln, den Preis mehr oder minder stark bestimmen können. Theoretisch ohne Limits – aber die (wirklichen) Käufer und eventuell auf ein Schnäppchen wartende Hedge Fonds und andere spekulative Parteien platzieren wohl täglich größere Kauf-Orders zu einem stark gedrücktem Goldpreis. Würde das Kartell versuchen, den Preis unter diese Marken zu drücken, dann muss physisches Gold an diese Parteien ausgeliefert werden, welches die den Verkäufer spielenden Gold-Kartellbanken natürlich physisch nicht haben.

Wenn Kartell-Bank A an der LBMA Gold an Kartell-Bank B verkaufen soll, um den Preis zu drücken, so muss sich Bank A über Umwege wieder mit dem Gold von Bank B eindecken. Das geschieht über den Weg der Over-the-Counter (OTC) Märkte. Erstens haben OTC-Kontrakte keinen Einfluss auf die offiziellen Goldpreise. Und zweitens bleiben die Transaktionen im Dunkeln – das heißt ohne Kontroll-Möglichkeiten durch die sowieso schon zahnlosen Kontrollbehörden (z.B. CFTC in den Vereinigten Staaten).

Das Problem bei diesen Geschäften sind die zwei Prozent, die letztendlich wirklich geliefert werden müssen. Dieses Gold verliert Kartell-Bank A unwiderruflich an die physischen Käufer. Deshalb ist diese Art der Manipulation natürlich auf den Umfang des wirklich umgeschlagenen physischen Goldes beschränkt. Denn Gold, das verkauft und aus den Lagerhäusern verschwunden ist, kann man nicht noch einmal physisch liefern.

Um trotzdem an dieses frisch gekaufte echte Gold zu kommen, dienen sich die Banken den Gold-Sammelstellen als besonders preisgünstige und sichere Lagerstätten an. So landet das als Unallocated und selbst als Allocated Account gelagerte Gold wieder in genau denjenigen Lagerhäusern der Kartell-Banken an der LBMA, die es vor kurzem noch verlassen hatte. [Quelle: Peter Ziemann]

An der COMEX funktioniert dieses Geschäft ein wenig anders. Dort wird der Goldpreis mittels des Verkaufes von Futures (Terminkontrakte) auf Gold gedrückt. Aber auch hier ist die Menge der verkauften Futures hundertfach größer, als die tatsächliche vorhandene Menge physischen Goldes. Das hat sogar ein Vertreter der COMEX – Jeffrey Christian – in einem Hearing der CFTC offen zugegeben.

Weitere Informationen und Videos zum besagten CFTC-Hearing findet man hier. Die oben genannten Methoden werden natürlich auch im Silbermarkt verwendet, nur dass dieser noch weitaus mehr unterdrückt ist, als der Goldmarkt – was man auch am Gold/Silber-Ratio sieht, das bei 10/1 bis 16/1 liegen sollte. Tatsächlich liegt es aktuell bei 51/1.

Daher ist es auch so wichtig, dass man sein Gold und Silber physisch hält und nicht bei den Banken lagern lässt! Denn gerade die Banken sind es ja, die hier massiv betrügen, um ihr Papiergeldsystem zu erhalten! Und damit das nicht auffällt, werden sie von pseudo-staatlichen Stellen, wie der CFTC unterstützt, die nun schon seit Jahren angeblich die Unterdrückung des Silberpreises untersucht. Ein Laie würde dazu allenfalls eine Woche benötigen.

Das bedeutet für alle, die Gold und Silber primär als Absicherung halten, dass man raus aus allem Papier muss. Selbst Aktien kann man manipulieren und verleihen und seitens des Staates auf dem Investmentkonto einsehen, konfiszieren oder zumindest massiv besteuern. Anonym gekauftes physisches Edelmetall ist eben nicht so einfach besteuerbar oder zu entwenden. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Protagonisten der Banken und des Staates alles tun werden, um ihr System zu erhalten, schließlich geht es bei denen um ihre Jobs und bei einigen vielleicht sogar um ihren Kopf.

Also raus aus dem Papier und rein ins physische Material!

Siehe auch:

50 Jahre Silberpreis-Drückung
Artikel über die Goldpreismanipulation im Smartinvestor-Magazin
Die Goldmarkt-Manipulation hat viele Informanten – sie werden nur stets ignoriert.

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